Und wieder eine kleine Kursraum-Aktion: Teilnehmer eines Integrationskurses in Berlin aus der Türkei, Spanien, Polen, Weißrussland, der Ukraine, dem Iran, Tunesien, Tschetschenien, Pakistan, Vietnam und aus Estland erklären ihre Ansicht zur EU.
Carmen aus Spanien: Ich denke, dass Europa einen schweren Zustand hatte, verglichen mit älteren Erfahrungen der Weltgeschichte, denn es hatte zwei Weltkriege. Sein historischer Kernteil lag in Schutt und Asche. Es war der größte Trümmerhaufen der Welt. In den letzten Jahren hat Europa große und wichtige Schritte gemacht. Mit der EU sind die Grenzen geöffnet. Der Euro ist geboren, eine einzige Münze für alle Länder der EU. Heute gehören 27 Länder zum vereinten Europa.
Eugeniusz aus Polen: Meiner Meinung nach ist die EU eine gute Sache. Zum Beispiel: Man kann durch ganz Europa ohne Pass fahren. Es gibt eine bessere Perspektive auf Arbeit. Die EU dotiert viele Sachen, zum Beispiel hat sich Polen mit Hilfe der EU neue Straßen gebaut. Die EU unterstützt die Wirtschaft und die Umwelt.
Hasan aus der Türkei: Ich denke, dass die EU und deren Länder mehr miteinander und zusammen arbeiten und sich gegenseitig viel mehr unterstützen sollten, damit diese Gemeinschaft besser und problemloser funktioniert. Für Europas Zukunft und Entwicklung muss die Wirtschaft stabiler und robuster werden, indem die Mitgliedsstaaten effizienter und strukturierter arbeiten. Um gemeinsame Ziele zu erreichen und neue Projekte zu verwirklichen, sollte alles ohne Ausnahmen einheitlich geregelt sein, wie z. B. die Währung, keine Visa- und Grenzbestimmungen zwischen den Staaten, damit es ein “multi-kulti” und tolerantes Europa wird und nicht jeder für sich allein lebt. Es sollte eine Gemeinschaft mit verschiedenen und interessanten Kulturen werden. Das würde auch dazu führen, dass zwischen den Menschen keine Feindlichkeit herrscht.
weitere Meinungen folgen …




Interessante Projektidee!