Projekt Straßeninterviews

Märkisches Viertel in Berlin

Im Mai 2009 interessierten sich die Teilnehmer meines Deutschkurses für das Thema “Arbeiten in Berlin.” Im Märkischen Viertel, dort, wo auch der Kurs stattfand, gingen sie auf die Straßen und befragten Passanten nach ihrer Arbeit, ihren Gefühlen, ihren Zukunftsprognosen und der Bewertung ihrer Arbeit. Weil die Arbeitslosigkeit im Märkischen Viertel hoch ist, hatten die Teilnehmer angenommen, niemanden zu finden, der ihnen über seine Arbeit berichten kann. Aber dem war nicht so.  … Die Gespräche sind ungefiltert so dargestellt, wie die Teilnehmer sie aufgeschrieben haben; ich habe nur einige Rechtschreibfehler korrigiert.

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Die Hugenotten, die Seele: Instrumente für politische Ablenkungsmanöver

turkberlin-1Gestern machte Angela Merkel ein Video-Podcast anlässlich einer “kleinen Feierstunde” mit 16 in Deutschland Neueingebürgerten am Dienstag, 12.05.09. Im Bundeskanzleramt überreicht Angela Merkel ihnen die Einbürgerungsurkunden.

Zitate aus dem Podcast:

“Ich möchte ein Zeichen setzen, ein Zeichen dafür, dass wir uns wünschen, dass mehr Menschen von der Einbürgerung Gebrauch machen. (…) Es gibt auch ein Interesse der BRD daran, dass sich möglichst viele Migranten zu einer Einbürgerung entschließen. (…) Der Schlüssel ist die deutsche Sprache. Sie ist das Tor, um in diesem Lande mit gleichen Chancen aufzuwachsen und die Möglichkeiten der Bundesrepublik Deutschland bei der beruflichen und privaten Entwicklung wirklich ausschöpfen zu können. (…) Wir wissen seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten, dass die Zuwanderung immer auch eine Bereicherung für unser Land war. Denken wir nur an die Hugenotten oder an die Entwicklung des Ruhrgebietes in den Zeiten der Industriegesellschaft. Deshalb haben wir in der BRD ein Klima geschaffen, durch unsere Integrationspolitik, indem wir sagen: Integration, das bedeutet das Aufeinanderzugehen (…).”

Frau Merkel hat da einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen der Integration der Hugenotten im Deutschland des 17. Jahrhunderts und der heutigen Integration von Migranten übersehen:

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Der Netzwerk-Effekt: Was ist das? WissensWert BlogCarnival #4

In der vierten Ausgabe des BlogCarnival von WissensWert wird nach dem “Netzwerk -Effekt” gefragt: Was ist das? Und hier ist meine Antwort darauf:
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Volkshochschule goes Mikrolearning

Nicht nur, aber auch: Für alle Volkshochschulen, die sich für das Thema BildungsBlogging interessieren: Hier ist ein interessanter Link zu einem Resümee der Hamburger Volkshochschule über ihre Erfahrungen mit Twitter und Blogs. Die Hamburger VHS veranstaltete dazu einen Workshop. Themen waren Mikrolearning, Mikroblogging, Blogging und die grundsätzliche Frage, wie der Bildungsbereich mit den neuen Plattformen umgehen könnte. Sicherlich ein interessanter Artikel!

Berlin auf Trab: Die Mariendorfer Trabrennbahn und ihre Protagonisten

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Das fast vergessene Gesicht Berlins

Seit Berlin wieder Hauptstadt ist, steigen die touristischen Besucherzahlen stetig an. Die Beliebtheit Berlins wächst bei ausländischen Gästen wie bei inländischen. Und Berlin gibt sich eifrig Mühe, sein Gesicht für die vielen Besucher fein herauszuputzen: Orte wie der Potsdamer Platz, die Friedrichstraße oder die Prachtallee Unter den Linden sehen so international-metropolitisch aus, wie die „Hotspots“ in jeder anderen europäischen Großstadt auch. Hier hat Berlin das verloren, was es einst war: eine gemütliche, proletarische und fast provinzielle Stadt, subventioniert und abgeschottet sicherlich, aber auch charismatisch, mit einer eigentümlich derben Freundlichkeit. Dieses Gesicht ist für Touristen nicht mehr leicht zu finden. An manchen Stellen aber ist es noch da:

Im tiefen Süden Berlins ist inmitten Altbauten, Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen Pferdewiehern zu hören.

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