
Abschied vom Märkischen Viertel Berlin. Letzter Tag im Fontane-Haus, Retroraum 260, where everything started.
Bildung gebloggt | Lotta Marx

Abschied vom Märkischen Viertel Berlin. Letzter Tag im Fontane-Haus, Retroraum 260, where everything started.

Das fast vergessene Gesicht Berlins
Seit Berlin wieder Hauptstadt ist, steigen die touristischen Besucherzahlen stetig an. Die Beliebtheit Berlins wächst bei ausländischen Gästen wie bei inländischen. Und Berlin gibt sich eifrig Mühe, sein Gesicht für die vielen Besucher fein herauszuputzen: Orte wie der Potsdamer Platz, die Friedrichstraße oder die Prachtallee Unter den Linden sehen so international-metropolitisch aus, wie die „Hotspots“ in jeder anderen europäischen Großstadt auch. Hier hat Berlin das verloren, was es einst war: eine gemütliche, proletarische und fast provinzielle Stadt, subventioniert und abgeschottet sicherlich, aber auch charismatisch, mit einer eigentümlich derben Freundlichkeit. Dieses Gesicht ist für Touristen nicht mehr leicht zu finden. An manchen Stellen aber ist es noch da:
Im tiefen Süden Berlins ist inmitten Altbauten, Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen Pferdewiehern zu hören.
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